Die meisten Personen, die sich bei Single-Börsen im Internet anmelden, sind auf der Suche nach Freundschaft, Liebe und Partnerschaft. Sie öffnen ihr Herz und versuchen, eine Beziehung zu einer bisher unbekannten Person in der virtuellen Welt aufzubauen. Bevor deshalb der Kontakt aufgenommen wird, muss sichergestellt werden, dass es sich bei dem auserwählten Dating-Partner nicht um ein gefälschtes Profil oder eine falsche Kontaktanzeige handelt. Diese Anzeigen können beispielsweise ‚nur‘ falsche Angaben enthalten oder es sind Profile von Mitgliedern, die in Realität gar nicht existieren. Um diese Fake-Profile direkt zu entlarven, können mehrere Anhaltspunkte zu Rate gezogen werden.
Das Wichtigste
Das Wichtigste, was man zu falschen Kontaktanzeigen im Netz wissen muss, ist, dass es in kostenlosen Singlebörsen weitaus mehr gefälschte Profile und Kontaktanzeigen gibt als in kostenpflichtigen Singleportalen. Besonders häufig wird das männliche Geschlecht von Betrügern in den Fokus genommen: Geschäftemacher erstellen falsche Kontaktanzeigen und richten sich gezielt an Männer. In den Anzeigen wird darauf hingewiesen, dass die erwünschte Kontaktperson nur telefonisch (via 0900-Nummern) oder per überteuerter SMS erreicht werden kann. Liegen diese Fakten vor, sollte man sich umgehend an den Betreiber der Singlebörse wenden, welche die Kontaktanzeige überprüfen lassen, und keinesfalls auf diese Kontaktanfragen antworten.
Beschönigungen
Jeder, der sich bei einer Singlebörse anmeldet, versucht sich so gut wie möglich in ein positives Licht zu rücken. Das Ziel dieser Beschönigungen ist im Regelfall, so schnell wie möglich viele Zuschreiben zu bekommen, um aus einer großen Auswahl den perfekten Partner auswählen zu können. Während geringfügige Verbesserungen im Profil zu vernachlässigen sind, stellen dreiste Lügen ein großes Problem bei Kontaktanzeigen dar. Will ein Mann beispielsweise nur einen One-Night-Stand und gibt an, eine feste Beziehung zu suchen, nur um möglichst schnell an sein Ziel zu gelangen, dann kann nicht mehr von einer vernachlässigbaren Beschönigung gesprochen werden.
In diesem Fall sollte man sich auf seinen gesunden Menschenverstand verlassen und vor einem eventuellen Treffen einige Gegenmaßnahmen treffen: Am besten man fordert bei seinem Flirt-Partner mehrere Bilder an und schlägt ein Telefonat vor, um sich besser kennenzulernen. Diese Maßnahme verunsichert potentielle Lügner und schlägt sie in den meisten Fällen in die Flucht.
Prostitution
Viele Prostituierte verlagern ihre Kundensuche auf Singlebörsen oder Sexseiten im Internet und erstellen zu diesem Zweck Kontaktanzeigen und Profile. Diese Art von falschen Kontaktanzeigen lässt sich in der Regel anhand der Fotos erkennen. Diese sind besonders freizügig und teilweise so pornografisch, dass sich kein ‚normales‘ Mitglied hinter dem Profil verbergen kann. Viele Singlebörsen markieren oder löschen nach Bekanntwerden der Fake-Profile die Kontaktanzeige, so dass die Mitglieder vorab gewarnt sind.
Werbeanzeigen
Außerdem gibt es einige Unternehmen, die Singlebörsen als billige Werbeplattform missbrauchen. Diese Form der falschen Kontaktanzeigen kommt am häufigsten vor und ist mit täglichen Spam-Mails vergleichbar. Geschäftemacher erstellen meist weibliche gefälschte Profile (da Frauen sich in den meisten Kontaktbörsen umsonst registrieren können) und schicken ihre als Flirtmail getarnten Werbetexte an Tausende von Mitgliedern. Singlebörsen sind sich dieser Probleme bewusst und untersuchen neu erstellte Kontaktanzeigen genauestens auf diese Kriterien. Dennoch gibt es zahlreiche Profile, die den Untersuchungen der Singleportale entkommen können. In diesem Fall sollte das Profil sofort gemeldet und nicht auf eventuelle 0900-Nummern oder SMS geantwortet werden.
Wenn diese Ratschläge beachtet werden und mit ein wenig Vorsicht und Durchblick die Partnersuche gestartet wird, ist ein sicherer Weg zu seinem Traumpartner geebnet.