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Verhaltensregeln für Singlebörsen sind weder vereinheitlicht, noch per Gesetz geregelt. Dennoch hat sich in der virtuellen Welt eine Etikette für das Online - Dating etabliert, die von allen Usern erwartet und zumeist befolgt wird. Daneben stellt jede einzelne Singlebörse ihre eigenen Regeln auf, die ihre angemeldeten Mitglieder befolgen müssen. Besonders wichtige Regeln für das Verhalten in Singleportalen betreffen das Thema ‚Sicherheit und Datenschutz‘. Da die Partnersuche im Internet immer mehr an Bedeutung gewinnt, häufen sich auch die Fälle, bei denen das gegenseitige Vertrauen ausgenutzt wird. Aus diesem Grund sollte man niemals zu viele Daten preisgeben und auf keinem Fall blauäugig einem Blind-Date zustimmen.

Online-Etikette

Die wichtigsten Grundregeln des Zusammenlebens in Online-Singlebörsen sollte man sich sehr gut einprägen: Als allererstes muss man sich bewusst machen, dass man zwar allein vor einer Maschine sitzt und vor sich hin tippt, aber am anderen Ende reale Menschen sitzen, die vollen Respekt verdienen. Trotz aller Distanziertheit und Anonymität ist es wichtig, sein menschliches Gegenüber zu achten und weder zu beleidigen noch zu ignorieren. Während im realen Leben anhand der aktuellen Situation spontan entschieden wird, sein Gegenüber zu duzen oder zu siezen, gibt es dazu im Raum der Singlebörsen eine einzige richtige Verhaltensregel: Schon bei der Kontaktaufnahme sollte man immer auf das ‚du‘ zurückgreifen und niemals sein Gegenüber siezen. Außerdem spricht man sich mit dem Vornamen an, was – genau wie das ‚du‘ – eine engere Verbindung schafft.

Ehrlichkeit wird bei Singlebörsen großgeschrieben. Die anderen Mitglieder verlassen sich darauf, dass alle angegebenen Daten stimmen und spätestens beim ersten ‚echten‘ Date kommt die Wahrheit ohnehin ans Licht. Deshalb sollte man sich realistisch beschreiben und besonders bei Angaben zu Alter, Figur, Bildung und Job nichts beschönigen. Umso toller ist es dann, wenn der potentielle neue Partner einen ganz genau so akzeptiert, wie man wirklich ist.

Rechtliche RahmenbedinguVerhaltensregeln Singlebörsengen

Die Verhaltensregeln bei Singlebörsen werden von rechtlichen Rahmenbedingungen von Seiten des Portals eingerahmt. So muss sich jedes Mitglied an die von dem Portal vorgegebenen allgemeinen Geschäftsbedingungen halten. Diese enthalten neben Infos zu Preisen oder geschäftlichen Vereinbarungen Regeln für die Teilnahme an der Singlebörse. So gilt bei den meisten Portalen eine Altersbeschränkung ab 18 Jahren. Außerdem müssen auch hier die in Deutschland geltenden Rechte eingehalten werden, so dass zum Beispiel rassistische oder sexuelle Beleidigungen oder Stalking genauso wie in der realen Welt geahndet werden. Es sollte immer im Hinterkopf behalten werden, dass alle virtuellen Spuren trotz aller Anonymität und Distanz zu 99 Prozent zurückverfolgt und mit dem User in Verbindung gebracht werden können.

Sicherheit und Datenschutz

Die größte Gefahr im Internet bzw. besonders bei Singlebörsen lauert darin, dass sich die Nutzer zu sicher in ihrer Anonymität fühlen und alle Daten mit vollständigem Namen, Adresse oder Bankdaten ohne Überlegen preisgeben. Es ist nie sicher, wem die kompletten Daten in die Hände fallen, weshalb man immer auf Nummer sicher gehen sollte. Ist man zu vertrauensselig und fällt bei Singlebörsen auf Betrüger herein, kann das unter Anderem üble Nachrede, Stalking, finanzielle Ausbeute oder Körperverletzung zur Folge haben. Um die Sicherheit zu gewährleisten, sollte man sich beim ersten richtigen Date an einem öffentlichen und belebten Ort treffen und vorher seinen Freundinnen davon erzählen. So kann dem Erfolg im echten Leben sowie in der Singlebörse nichts mehr im Wege stehen.

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